
Vier tote Sterne verbargen sich in 65 Lichtjahren Umkreis der Sonne
Hubbles ultraviolettes Auge fand Weiße Zwerge, die im Glanz ihrer Roten Zwerge untergingen – und die Zahl deckt sich mit der Vorhersage der Theorie.

Hubbles ultraviolettes Auge fand Weiße Zwerge, die im Glanz ihrer Roten Zwerge untergingen – und die Zahl deckt sich mit der Vorhersage der Theorie.
Andine Blattohrmäuse trotzen minus 60 Grad und der Hälfte des Sauerstoffs auf Meereshöhe, indem sie ihren gesamten Stoffwechsel in einen Ofen verwandeln, zeigt eine Studie in Science.
Indem sie drei Jahrzehnte Feldforschung mit iNaturalist-Fotos verbanden, verdoppelten Forschende die bekannten Fälle elterlicher Fürsorge bei Weberknechten – und zeigten, wie Vaterschaft immer wieder entstand.
Der Röntgenblick von IXPE bestätigte, wie ein extremes kosmisches Objekt Teilchen ausschleudert – und fand sein Magnetfeld ruhiger als erwartet.
Wenn biomedizinische Arbeiten, die vor der Begutachtung online gestellt werden, in einer Fachzeitschrift erscheinen, ändern sich ihre zentralen Schlussfolgerungen selten – und sie werden seltener zurückgezogen, berichtet eine große neue Analyse.
Physiker der Tulane University zeigen: Die Oberflächenatome von Gold ordnen sich zu einer Struktur um, die Sauerstoff nahezu abblockt – und erklären damit einen Glanz, der Jahrhunderte überdauert.
Die ausgestorbene Gans Meterchen luti aus einem miozänen Seebett ist entgegen bisheriger Annahme nicht der Vorfahr der Riesengänse Neuseelands – ein Hinweis auf eine bewegtere Vogelgeschichte.
Uragasaurus kalasinensis, ein 20 Meter langer Pflanzenfresser aus der Zeit vor 150 Millionen Jahren, weitet das Verbreitungsgebiet der berühmten langhalsigen Dinosaurier auf Südostasien aus.
Laut Zooniverse haben über drei Millionen Menschen inzwischen eine Milliarde Klassifizierungen vorgenommen – und helfen so, Planeten, Kometen und Wildtiere zu entdecken.
Eine Durchmusterung aus dem All hat die bekannte Zahl dieser uralten kosmischen Leuchtfeuer mehr als verdoppelt, darunter zwei, die leuchteten, als der Kosmos kaum 5 % seines heutigen Alters hatte.
Ein australisches Forschungsteam berichtet von einem kurzen Mikrolinsenereignis, dessen beste Erklärung ein primordiales Schwarzes Loch mit etwa der dreifachen Mondmasse ist – und ein vielversprechender neuer Weg, Dunkle Materie zu untersuchen.
Die Probenrucksende-Sonde hat den winzigen Begleitasteroiden Kamo'oalewa erreicht und ein Bild geschickt, das die Debatte uber die Herkunft des Gesteins bereits scharft.
Ein Halbleiter, der einst Neuronen belauschen sollte, synthetisiert nun 64 DNA-Stränge parallel, allein mit elektrischem Strom und Wasser, und weist damit den Weg zu einer umweltfreundlicheren, leichter zugänglichen Gen-Herstellung.
Ein Team der Universität Heidelberg hat einen einheitlichen Rahmen entwickelt, der das bewegliche Fermi-Polaron mit der schweren, nahezu unbeweglichen Verunreinigung versöhnt und damit eine jahrzehntealte Lücke in der Quanten-Vielteilchentheorie schließt.

Zwei zufällige Begegnungen im Zentralpazifik – eine auf archiviertem Expeditionsvideo, eine auf einer beköderten Tiefseekamera – zeigen das seltene „lebende Fossil" gesund in freier Wildbahn und erweitern seinen bekannten Lebensraum erheblich.
Forschende der Universitaet Osaka trainierten ein neuronales Netz, um 16 konkurrierende Masse fuer die molekulare Struktur des Wassers zu vergleichen und zu zeigen, welche sein seltsames Verhalten am besten erfassen.
Ein neu identifiziertes bakterielles „Docking“-System zeigt, wie Mikroben Varianten von Romidepsin-ähnlichen Wirkstoffen herstellen — und liefert Chemikern eine Vorlage für den Entwurf neuer Substanzen.
Ein Instrumentennetz am Südostindischen Rücken zeichnete ein seltenes Spreizungsereignis des Meeresbodens in bislang unerreichter Genauigkeit auf und zeigte, dass ein Großteil der Plattenbewegung lautlos abläuft.
Eine Studie an 132 steinzeitlichen Genomen zeigt, wie eine Bevölkerung verschwand und eine andere kam, eine datengestützte Antwort auf ein altes archäologisches Rätsel.